Kontaktdaten im Chat erfassen, ohne Kunden zu verschrecken

Ein Fragebogen mit fünf Feldern vor der ersten Nachricht macht aus dem Chat genau das Formular, das er ersetzen sollte.

Kontaktdaten braucht ein Unternehmen aus einem naheliegenden Grund: Ohne sie lebt das Gespräch exakt so lange wie der Browser-Tab. Der Kunde geht schlafen, der Operator antwortet morgens – und es ist niemand mehr da. Je mehr Felder aber zwischen der Frage und der ersten Nachricht stehen, desto weniger Menschen beginnen das Gespräch überhaupt.

Nach dem Minimum fragen

Das praktikable Minimum sind Name und Telefonnummer. Die E-Mail ist im Lead-Formular von Webchatix bewusst optional: Ein erheblicher Teil der Besucher gibt seine Adresse einer eben erst gefundenen Website nicht heraus – und schließt genau an diesem Feld das Widget. Der Name dient der Ansprache, die Telefonnummer der Fortsetzung. Alles Weitere ergibt sich im Dialog.

Erklären, wozu

Eine kurze Zeile – „damit wir Sie erreichen, wenn Sie die Seite schließen“ – wirkt besser als jede Formulierung über „die Verbesserung der Servicequalität“. Sie ist ehrlich und verständlich: Menschen hinterlassen eine Nummer für ihre eigene Antwort, nicht für Ihre Datenbank.

Den Kontakt danach nicht verlieren

Erfasste Daten nützen nichts, wenn sie im Verlauf eines einzelnen Operators liegen. In Webchatix landen sie auf der Anfragekarte in Telegram und im Dashboard, wo sich Gespräche nach Website und Status finden lassen – auch wenn die Mitarbeiterin längst nicht mehr im Unternehmen ist. Ist ein externes System im Spiel, übernimmt die CRM-Brücke: Anfragen gehen per Webhook an Ihre Adresse, und der Lead erscheint dort, wo der Vertrieb ohnehin hinschaut.

Ehrlich offline sein

Ist niemand da, ist es besser, das klar zu sagen und um Kontaktdaten zu bitten, als Rund-um-die-Uhr-Betrieb vorzuspielen. Wer weiß, dass die Antwort morgen früh kommt, hinterlässt seine Nummer ohne Zögern. Wer eine Stunde auf einen „Online-Operator“ gewartet hat, hinterlässt gar nichts.

Wer antwortet, gehört zum Vertrauen

Im Chat erscheint nicht der interne Telegram-Name, sondern eine einstellbare Signatur: „Sergej, Vertrieb“ oder „Vertriebsteam“. Eine Kleinigkeit, die aus einem unpersönlichen Widget ein Gespräch mit einem Menschen macht – und ihre Daten hinterlassen Menschen bei Menschen.

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